Wirbelbruch

Eine Wirbelkörperkompressionsfraktur ist eine Spezialform eines Wirbelbruchs. Der Wirbelbruch entsteht in diesem Fall an seiner an sich stabilsten Stelle – dem Wirbelkörper. Auch die Art und Weise, wie er bricht, steckt schon im Wort: durch Kompression – also durch ein Zusammendrücken. Der Wirbelkörper verliert damit vor allem an Höhe. Wirbelkörperkompressionsfrakturen sind beim Vorliegen bestimmter Risikofaktoren relativ häufig.

Ursachen einer Wirbelkörperkompressionsfraktur

Wirbelkörperkompressionsfrakturen treten nur auf, wenn die Knochenstruktur nicht mehr stabil genug ist, um alltäglichen Belastungen Stand zu halten. Das ist z.B. der Fall bei generalisierten Knochenerkrankungen wie Osteoporose oder bei bösartigen Tumoren bzw. deren Metastasen in den Wirbelkörpern.

Eine Osteoporose tritt häufig bei Frauen nach der Menopause auf, aber auch andere Risikofaktoren können zu dieser Schwächung der Knochensubstanz führen: Rauchen, exzessiver Alkoholkonsum, Strahlentherapie der Wirbelsäule, eine Langzeittherapie mit Kortison oder Leber- und Nierenerkrankungen im Endstadium. Sind die Knochen erst einmal so „morsch“, reicht oft ein sehr kleines „Ereignis“ aus, um den Wirbelkörper einbrechen zu lassen.

Anatomical Illustration of a vertebral compression fracture on a human spine.
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Symptome einer Wirbelkörperkompressionsfraktur

Akute Wirbelkörperkompressionsfrakturen führen zu plötzlich einsetzenden sehr starken Rückenschmerzen.

Behandlung von Wirbelkörperkompressionsfrakturen

Früher waren die Behandlungsmöglichkeiten der Wirbelkörperkompressionsfrakturen sehr begrenzt und zudem oft wenig effektiv: die Gabe von starken Schmerzmitteln, das Anlegen eines Korsetts und Bettruhe. Seit mehreren Jahren gibt es neue und effektive minimalinvasive Verfahren wie zum Beispiel die Ballon Kyphoplastie, um den eingedrückten Wirbelkörper wieder aufzurichten und mit einem künstlichen Knochenersatz zu stabilisieren.

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