standard-title TESSYS®

TESSYS®

Der transforaminale Zugang für die endoskopische lumbale Wirbelsäulen-Operation

Bandscheibenvorfälle gelten als Volksleiden. Männer sind dabei doppelt so häufig betroffen wie Frauen. Die minimal-invasive Wirbelsäulenchirurgie hat sich zu einer alternativen und verlässlichen Behandlungsmethode für eine Vielzahl von Wirbelsäulenbeschwerden entwickelt. Die TESSYS® Methode verwendet hierbei den lateralen transforaminalen endoskopischen Zugangsweg, der grundsätzlich als äußerst patientenschonender chirurgischer Zugang einzustufen ist.

 

TESSYS Kambin triangle frontside view

 

Die TESSYS® OP: transforaminale endoskopische Wirbelsäulen-Chirurgie

Bei der TESSYS® Methode entfernt der Chirurg einen Bandscheibenvorfall über den lateralen Zugangsweg durch das Foramen Intervertebrale. Er nutzt somit den natürlichen Weg durch das Zwischenwirbelloch. Mit speziellen Instrumenten vergrößert der Operateur den transforaminalen Zugang stufenweise und schonend Millimeter für Millimeter, um Bandscheibengewebe direkt durch das Foramen unter ständiger endoskopischer Kontrolle entfernen zu können.

Für den Patienten so angenehm wie möglich

Die Patienten befinden sich während des Eingriffs in stabiler Seiten- oder Bauchlage und bleiben während der Operation in der Regel ansprechbar. So können sie sofort auf eventuelle Nervenkontakte reagieren. Neben dieser Analgosedierung ist auch eine Allgemeinanästhesie (Vollnarkose) möglich.

Der Eingriff ist für die Betroffenen weitaus angenehmer und schonender als herkömmliche Methoden – meist können sie bereits wenige Stunden danach wieder aufstehen.